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Der bei einem gerade eben durchgeführten Vergleich der Dispositionskredit-Zinsen als Sieger ausgewiesene Anbieter verlangt 7,9% Zins pro Jahr. Alle anderen verlangen einen höheren Zins. Das heißt, dass die Bank am Guthaben auf den Girokonten überdurchschnittlich verdient. Und der Kunde verdient daran nichts. Tagesgeld als sinnvolle Möglichkeit sich am Ertrag der Bank zu beteiligen
Vergleicht man im Internet die Angebote für Tagesgeld-Anlagen so bietet der aktuelle Spitzenreiter derzeit 2,2% Zins pro Jahr und verlangt dafür keine Mindestanlage. Es gibt auch keine Anlagen-Höchstgrenze. Lediglich für Anlagen, die höher sind als 500 000 Euro, behält sich dieser Anbieter abweichende Konditionen vor. Eine Tagesgeldanlage ist täglich kündbar. Wenn man diese Anlage kündigt, hat man sein Geld schon am nächsten Tag wieder auf dem Konto und kann damit seine anstehenden Zahlungsverpflichtungen erfüllen. Auf diese Art und Weise schneidet man sich ein Stück vom Zinskuchen der Bank ab, ohne seine Liquidität einzuschränken. Denn bei jeder Rechnung hat man üblicherweise ein Zahlungsziel von 7 Tagen, die es auszunutzen gilt. Handelt es sich dabei um eine Rechnung, bei der man noch 2% Skonto bei Zahlung innerhalb von 7 bis 10 Tagen abziehen kann, macht man mit der Tagesgeldanlage ein doppeltes Geschäft. Man spart einen Teil des Rechnungsbetrages ein und kassiert auch noch ein paar Zinsen. Was ist Tagesgeld-Hopping?Jemand, der täglich die Entwicklung der Tagesgeldzinsen verfolgt, wird sehr früh erkennen, dass er woanders mehr Zinsen für sein Tagesgeld erhält, als bei der Bank, bei der er sein Geld aktuell geparkt hat. Wer nun diese Informationen ausnutzt, um immer sein Geld bei derjenigen Bank anzulegen, wird als Tagesgeld-Hopper bezeichnet. Diese Bezeichnung leitet sich ab von "hüpfen" und beschreibt die Handlungen recht zutreffend. Der Tagesgeld-Hopper springt immer von einer Bank zur nächsten, um möglichst die höchsten Zinsen zu erhalten. |