Wahl der Bausparsumme

Die richtige Wahl der Bausparsumme ist die größte, wenn nicht sogar die einzige wirkliche Gefahr, die es beim Abschluss eines Bausparvertrages zu berücksichtigen gilt.

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Je nach Bausparkasse werden unterschiedliche Abschlussgebühren für einen Bausparvertrag erhoben, branchenüblich ist 1 % der Bausparsumme. Ist die Bausparsumme zu hoch gewählt (es soll Anlageberater geben, die solche Empfehlungen aussprechen) kann sich das in nicht unerheblichen Kosten niederschlagen.

So fallen bei einer Bausparsumme von 10.000 Euro bereits 100 Euro Abschlussgebühren an, die mit den ersten Raten verrechnet werden.

Welche Bausparsumme sollte ich wählen?

Branchenüblich wird mit einer monatlichen Sparrate von 5 Promille der Bausparsumme gerechnet. Bei einer monatlichen Sparrate von 83 Euro entspräche das einer Bausparsumme von 16.600 Euro. Dabei wird kalkuliert, dass im Laufe von 7 Jahren 50 % der Bausparsumme angespart werden müssen, damit der Vertrag zuteilungsreif wird. (genauere Erläuterungen finden sie im Artikel Bausparvertrag)

Wird die Bausparsumme deutlich höher angesetzt, verlängert sich entweder die Sparzeit oder sie müssen höhere monatliche Beiträge einzahlen. Da maximal 83 Euro monatliche Beiträge gefördert werden, würde sich im letzteren Falle die Rentabilität des Bausparvertrages verringern. Beabsichtigen sie allerdings wirklich den Erwerb von Wohneigentum, sollten sie den Artikel Bausparen und Finanzieren lesen.

Wenn sie auf Grund ihres Einkommens nur Anrecht auf die Wohnungsbauprämie hätten, würde sich ihre ideale Bausparsumme ebenfalls verringern. In diesem Falle müssten sie eine monatliche Sparleistung von 43 Euro erbringen. Vermögenswirksame Leistungen können auch zur Beantragung der Wohnungsbauprämie herangezogen werden. Ihre ideale Bausparsumme würde bei einer Laufzeit von 7 Jahren 8.600 Euro betragen.