Discount Zertifikate

Discountzertifikate sind die idealen Produkte für vorsichtige Kapitalanleger. Der Grundgedanke der hinter Discountzertifikaten steht ist die Risikoabsicherung.  Der Anleger erwirbt Discountzertifikate mit einem Abschlag auf den Kurs des Basiswertes und begrenzt so sein Verlustrisiko.

Im Gegenzug kann der Anleger allerdings nur bis zu einem festgesetzten Betrag an der Entwicklung des Basiswertes partizipieren. 

Nehmen wir als Beispiel die Aktien der Mustermann AG als Basiswert. Notiert die Mustermann AG bei Ausgabe der Discountzertifikate um 100 Euro, wäre bei einem Bezugsverhältnis von 1:1 und einer zweijährigen Laufzeit, ein Preis von 80 Euro für die Discountzertifikate denkbar.

Der Anleger kann also indirekt 20 % beim Erwerb sparen, da bei Fälligkeit der volle Kurs des Basiswertes in die Berechnung eingeht. Im Gegenzug wird eine Höchstgrenze, ein sogenannter Cap festgelegt. In diesem Beispiel ist der Cap bei 110 Euro gewählt. Der Anleger nimmt also nur bis maximal 110 Euro an der Entwicklung des Basiswertes teil.

Es ergeben sich die folgenden drei Szenarien.

Am Ende der Laufzeit steht der Kurs der Mustermann AG Aktie bei 120 Euro. Der Besitzer der Discountzertifikate erhält den Cap in Höhe von 110 Euro. Er wäre mit einer Anlage in die Aktie selbst besser gefahren.

Am Ende der Laufzeit steht der Kurs der Mustermann AG Aktie bei 95 Euro. Im Gegenzug zum Aktienkäufer realisiert der Besitzer der Discountzertifikate bei Fälligkeit einen Gewinn von 18,75 %. Der Aktienkäufer hätte einen Verlust von 5 %.

Am Ende der Laufzeit steht der Aktienkurs der Mustermann AG bei 72 Euro. Der Besitzer der Discountzertifikate erleidet einen Verlust von 10 %. Hätte er jedoch die Aktie selbst gekauft, wären 30 % Verlust zu verbuchen gewesen.

Beachten sie, dass Discountzertifikate erst bei Fälligkeit einer 1:1 Berechnung mit dem Basiswert unterliegen.