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Sprintzertifikate sind genau wie Outperfomance Zertifikate für Anleger gedacht, die deutlich steigende Kurse erwarten.
Allerdings ist der Kursbereich in dem Sprintzertifikate in besonderem Maße von steigenden Kursen des Basiswertes profitieren klar vorderfiniert. Man kann sich diesen Bereich ähnlich einer 100 Meter Sprintstrecke vorstellen. In dieser sportlichen Disziplin zählt nur die Leistung, die der Sprinter auf den ersten 100 Metern erbringt. Ob der Sportler auf den folgenden 300 Metern einen Weltrekord läuft, bleibt sich gleich, wenn er beim 100 Meter Sprint startet. Übertragen auf ein konkretes Beispiel bedeuted das folgendes. Die Aktien der Mayer und Schulze Aktiengesellschaft notieren zu Beginn der Laufzeit bei 100 Euro. Das Sprintzertifikat wird zu 100 Euro (1:1 Bezugsverhältnis) emittiert. Von der ausgebenden Gesellschaft wurde eine Sprintstrecke zwischen 100 und 120 Euro festgelegt. Notiert der Basiswert am Ende der Laufzeit zwischen 100 und 120 Euro, erhält der Besitzer der Sprintzertifikate die doppelte Rendite. Sinkt der Kurs des Basiswertes bei Fälligkeit unter 100 Euro, verliert der Anleger 1:1 zum Basiswert. Steigt der Kurs des Basiswertes jedoch über 120 Euro, erhält der Anleger die Differenz zum Basiskurs als Rendite. |