| Private Rentenversicherung |
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Die private Rentenversicherung versteht sich als eine Art langfristiger Sparplan. Beiträge werden in der Regel monatlich gezahlt und festverzinslich oder in Aktienfonds angelegt.
Für die eingezahlten Beiträge in eine festverzinsliche private Rentenversicherung gilt zur Zeit ein Garantiezinsatz von 2,75 %. Im Rahmen der Reformen in der Gesetzgebung fielen die steuerlichen Vergünstigungen für Verträge, die nach dem 31.12.2004 abgeschlossen wurden weg. Beiträge, die in eine vor diesem Datum abgeschlosseneine private Rentenversicherung eingezahlt werden, können nach wie vor zu 100% aber maximal 1.575 Euro in 2006 und 2007 (beziehungsweise 2.100 Euro in 2008) von der Steuer abgesetzt werden.
Welche Vorteile bietet die private Rentenversicherung?Im Wesentlichen ist die private Rentenversicherung eine modifizierte klassische Lebensversicherung. Im Gegensatz zur Lebensversicherung wird allerdings nicht der Tod des Versicherten zum Vertragsgegenstand. Im Normalfall wird eine Einmalzahlung oder eine monatliche Rentenzahlung bis ans Lebensende gewährt. Die wesentlichen Vorteile der privaten Rentenversicherung sind:
Eine private Rentenversicherung ist andererseits keinesfalls das ideale Instrument zum Absichern eines Todesfalles. Entsprechende Optionen können in den Vertrag jedoch zumeist mit einbezogen werden. Als Altersvorsorge ist die private Rentenversicherung der Lebensversicherung jedoch klar überlegen. Lassen sie sich beim Vergleich von Angeboten für eine private Rentenversicherung immer die garantierte Einmalauszahlung vorrechnen. Bestehen sie darauf, das monatlich die gleiche Summe eingezahlt wird, Vermögensberater polieren oftmals das Endergebnis auf, indem sie verschobene Raten zu Beginn oder am Ende ihrer Vertragslaufzeit kalkulieren. Für private Rentenversicherungen gilt ein tariflicher Garantiezinssatz von 2,75 %. Bei gleicher Spardauer und gleichem monatlichen Beitrag rechnen, müssten eigentlich alle Anbieter auf die gleiche Garantiesumme kommen, leider sieht die Realität anders aus. Die Unterschiedlichen Ergebnisse kommen durch unterschiedliche Gebührenstrukturen zu Stande. Bei einem monatlichen Beitrag von 100 Euro über 40 Jahre, können schon lediglich 0,5 % Verwaltungsgebühren jährlich einen 14 prozentigen Unterschied in der Endsumme bewirken. Bei einer kalkulierten Verzinsung von 8 % pro Jahr (respektive 7,5%), wären das immerhin 40.000 Euro Verlust. Welche Nachteile bringt die private Rentenversicherung mit sich?Eine private Rentenversicherung eignet sich vorallem zur finanziellen Absicherung eines langen Lebens. Nur so entfaltet die private Rentenversicherung alle ihre Vorteile je länger allerdings die Rentengarantiezeit zum Schutz der Erben, desto geringer die Rendite
Beachten sie, dass Abschluss- und Verwaltungsgebühren dem Versicherungsnehmer zu Beginn eines Vertrags in Rechnung gestellt werden. Nicht selten spart der Versicherte so die ersten 2 Jahre ausschließlich zum Wohle der Versicherung. Die Garantieverzinsung von derzeitig 2,75% setzt erst mit dem eigentlichen Sparvorgang ein. Sie gilt also nicht für die zunächst zur Tilgung der Gebühren verwendeten Beiträge des Kunden. Wie wird die private Rentenversicherung besteuert?Die begünstigte Besteuerung der privaten Rentenversicherung ist zum Einen an die Mindestlaufzeit von 12 Jahren, zum Anderen an die Vollendung des 60. Lebensjahres geknüpft. Sind beide Auflagen erfüllt, müssen die Erträge bei Ablauf des Vertrages zur Hälfte nach dem persönlichen Steuersatz versteuert werden. Sind die Voraussetzungen allerdings nicht gegeben, sind die kompletten Erträge nach dem persönlichen Steuersatz zu versteuern. Wichtig ist, es werden jeweils nur die Erträge, nicht aber die eingezahlten Beiträge versteuert. Nachfolgend finden sie eine Beispielrechnung.
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